AGB

 

ABL Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG
Allgemeine Geschäfts-, Verkaufs- und Lieferbedingungen



1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden auf alle Verträge mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB Anwendung.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Vertragsbestandteil des zwischen Verkäufer/Lieferer (ABL SURSUM und im folgenden Verkäufer genannt) und Käufer/Besteller (im folgenden Käufer genannt) abgeschlossenen Vertrages.

1.3 Durch das Erklären eines Angebots auf Abschluss eines Kaufvertrags gegenüber dem Verkäufer erklärt sich der Käufer mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen in vollem Umfang einverstanden. Entgegenstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Käufers oder sonstiger Dritter wird ausdrücklich widersprochen.

1.4 Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder von vertraglich vereinbarten Inhalten sowie Anweisungen und Änderungen von Zeichnungen, Ausführungen und ähnlichen Unterlagen sind für den Verkäufer nur bindend, wenn diese vom Verkäufer schriftlich und ausdrücklich zur Kenntnis genommen und bestätigt wurden.

1.5 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden bei ständigen Geschäftsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien auch Vertragsbestandteil für künftige Geschäfte, auch wenn nicht jeweils ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird.

2. Angebot und Auftragsannahme

2.1 Ein Kaufvertrag kommt durch das Erklären eines verbindlichen Angebots des Käufers an den Verkäufer und dessen Annahme zustande. Ein Vertrag ist für den Verkäufer erst bindend, wenn dieser das Angebot des Käufers bestätigt und damit annimmt.

2.2 Der Verkäufer bestätigt eine Vertragsannahme stets schriftlich, sofern nicht eine unmittelbare Lieferung bzw. Rechnungslegung erfolgt.

3. Preise

3.1 Die Preise gelten soweit nichts anderes zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurde ab Werk zuzüglich Mehrwertsteuer in gesetzlicher Höhe sowie Kosten und Gebühren für Fracht, Zoll, Einfuhrnebenabgaben und Verpackung.

3.2 Wird der Preis der Ware nach dessen Gewicht berechnet, so ist bei Verwendung von Pack- und Einschlagpapier zur Verpackung der Ware das Bruttogewicht der Ware bei Berechnung des Preises ausschlaggebend.

3.3 Die Preise verstehen sich grundsätzlich in der auf den Auftragsbestätigungs- und Rechnungsdokumenten schriftlich bezeichneten Währung.

3.4 Soweit nicht anders vereinbart, behält sich der Verkäufer vor, bei allen Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, insbesondere in Fällen von Lohnerhöhungen, von Preissteigerungen für Roh- und Hilfsstoffe, der Steuern, der Transportkosten sowie Valuta-Änderungen, die vereinbarten Preise um den anteiligen Mehraufwand der Gestehungskosten zu erhöhen.

3.5 Der Verkäufer ist bei neuen Aufträgen (= Anschlussaufträgen) nicht an vorhergehende Preisvereinbarungen gebunden.

3.6 Nachträgliche Vertragsänderungen, Mengenänderungen und Stornierungen sind nur dann möglich, wenn für den Verkäufer noch keine Kosten durch die Vertragserfüllung entstanden sind. Ansonsten hat der Käufer dem Verkäufer diese Kosten zu erstatten.

4. Gewerbliche Schutz- und Urheberrechte

4.1 Die vom Verkäufer zur Verfügung gestellten Verkaufsunterlagen wie Entwürfe, Zeichnungen, Klischees und Filme sind Eigentum des Verkäufers. Der Verkäufer behält auch dann das Eigentum an diesen Unterlagen, wenn der Käufer anteilige Kosten für diese übernimmt.

4.2 Der Verkäufer behält sich seine Eigentumsrechte sowie seine ihm gesetzlich zustehenden urheberrechtlichen Verwertungsrechte an Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und anderen Unterlagen (im Folgenden: Unterlagen) uneingeschränkt vor. Die Unterlagen dürfen nur nach vorheriger Zustimmung des Verkäufers Dritten zugänglich gemacht werden. Die Unterlagen sind an den Verkäufer  auf Verlangen unverzüglich herauszugeben, wenn ein Vertragsschluss zwischen Käufer und Verkäufer nicht zustande kommt. Die Sätze 1, 2 und 3 gelten entsprechend für Unterlagen des Käufers. Der Verkäufer ist jedoch berechtigt, die Unterlagen des Käufers an solche Dritten weiterzugeben, die der Verkäufer zur Vertragserfüllung mit der Wahrnehmung von Leistungspflichten beauftragt hat.

5. Lieferung/Leistungszeit

5.1 Soweit die Vertragsparteien nichts Abweichendes vereinbart haben, handelt es sich stets um eine Holschuld des Käufers. Die Lieferung erfolgt auf Gefahr des Käufers. Dies gilt auch, wenn der Verkäufer die Transportkosten ganz oder zum Teil trägt. Der Käufer trägt grundsätzlich die Kosten der Lieferung, wenn nichts anderes vereinbart wurde.

5.2 Lieferfristen beginnen nach Eingang aller zur Vertragserfüllung für den Verkäufer erforderlichen Unterlagen, der vom Käufer erteilten endgültigen Bestellung und/oder der Anzahlung, soweit eine solche vertraglich vereinbart wurde.

5.3 Angegebene Lieferfristen stellen nur einen Richtwert dar und gelten daher nur als annährend vereinbart.

5.4 Bei nachträglicher Auftragsänderung ist der Verkäufer an die ursprünglich benannte und bestätigte Lieferzeit nicht mehr gebunden.

5.5 Im Falle höherer Gewalt, wie z.B. Naturkatastrophen, Maßnahmen der Öffentlichen Hand, Materialverknappung, Betriebsstörungen, Verkehrsunfällen, Streik, Aussperrung und sonstige Betriebsunterbrechungen hat der Verkäufer die Wahl, die vereinbarte Lieferfrist angemessen zu verlängern oder vom Vertrag zurückzutreten.

5.6 Leistet der Verkäufer innerhalb der vereinbarten Frist nicht, so muss der Käufer dem Verkäufer schriftlich eine Nachfrist von 20 Arbeitstagen setzen. Erst nach Ablauf dieser Frist ist der Käufer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Gleiches gilt im Falle einer schuldhaften Überschreitung der vereinbarten Lieferfrist durch den Verkäufer.

5.7 Der Käufer ist verpflichtet, Bestellungen, die auf Abruf geliefert werden, innerhalb der vereinbarten Frist abzunehmen. Nach Ablauf dieser Frist werden noch nicht abgenommene Teile einer Bestellung dem Käufer dennoch in Rechnung gestellt und sind zur Zahlung fällig. Der Käufer hat dem Verkäufer im Falle des Annahmeverzugs die dem Verkäufer entstandenen Kosten zu erstatten.

5.8 Bei Bestellungen auf Abruf ohne Vereinbarung von Laufzeit, Fertigungslosgrößen und Abnahmeterminen kann der Verkäufer vom Käufer spätestens drei Monate nach Auftragsbestätigung eine verbindliche Vereinbarung hierüber verlangen. Kommt der Käufer diesem Verlangen des Verkäufers nicht innerhalb von drei Wochen nach Mitteilung des Verlangens nach, ist der Verkäufer berechtigt, eine zweiwöchige Nachfrist zu setzen und nach deren Ablauf vom Vertrag zurückzutreten und/oder Schadenersatz zu fordern.

5.9 Der Verkäufer hat das Recht die Leistung zu verweigern, solange der Käufer mit der Zahlung einer Verbindlichkeit in Verzug ist.

6. Verpackung/ Versandbedingungen

6.1 Sofern nicht anders vereinbart, wählt der Verkäufer Verpackung, Versandart und Versandweg. Bei der Wahl von Versandart und Versandweg wird der Verkäufer versuchen Wünsche und Interessen des Käufers zu berücksichtigen. Dadurch bedingte Mehrkosten - auch bei vereinbarter frachtfreier Lieferung – gehen zu Lasten des Käufers.

6.2 Wünscht der Käufer eine besondere, nicht handelsübliche Verpackung, so ist der Verkäufer berechtigt dem Käufer die Kosten für diese Verpackung in Rechnung zu stellen.

6.3 Der Versand und die Verladung der Ware erfolgt in allen Fällen unfrei, unversichert und auf Gefahr des Käufers, sofern nichts anderes vereinbart ist.

6.4 Auf schriftliches Verlangen des Käufers wird die Ware auf seine Kosten gegen von ihm zu bezeichnende Risiken versichert.

6.5 Alle sendungsrelevanten Daten dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben

7. Qualitätsrichtlinien für Produktion und Lieferung

7.1Toleranzen
Der Verkäufer bedient sich im Rahmen der Produktion grundsätzlich der Verfahren zur Qualitätssicherung, die mindestens den ISO 9001-Anforderungen entsprechen, unter Berücksichtigung der gültigen Prüf- und Bewertungsrichtlinien sowie der dort angegebenen Toleranzen für Gewichts-, Mess- und Mengenabweichungen.

7.2Rohstoffe
                                                                                                     
7.2.1 Die Ausführung der Aufträge erfolgt mit branchenüblichem Material und nach bekannten Herstellungsverfahren, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde. Wünscht der Käufer Anforderungen an die Produktion, die über die handelsübliche Qualität hinausgehen, so hat er diese bei der Bestellung explizit anzugeben. Die Umsetzung dieser vom Käufer gewünschten Anforderungen an die Produktion kann zu einer Erhöhung des Warenpreises führen, sofern dem Verkäufer diese Qualitätsanforderungen nicht bereits bei der Angebotserstellung bekannt waren. Diese Preiserhöhung wird dem Käufer vom Verkäufer in Rechnung gestellt.

7.2.2 Der Käufer hat im Fall der Ziffer 8.2.1 Satz 2 dem Verkäufer besondere Eigenschaften und sonstige Besonderheiten der gewünschten Materialien und Herstellungsverfahren mitzuteilen. Der Käufer kann Mängelrügen in Bezug auf das Verhalten der Packmittel zum Füllgut und umgekehrt nicht erheben, wenn der Käufer den Verkäufer nicht ausdrücklich auf besondere Eigenschaften des Füllgutes aufmerksam gemacht und dem Verkäufer Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat.

7.3Produktionsverfahren
Der Verkäufer behält sich das Recht vor, das Produktionsverfahren zu verändern, soweit vom Käufer keine diesbezüglichen Einschränkungen oder Informationspflichten gefordert werden.

8. Eigentumsvorbehalt

8.1 Die Liefergegenstände bleiben Eigentum des Verkäufers bis zur vollständigen Erfüllung sämtlicher dem Verkäufer gegen den Käufer aus dem Vertragsverhältnis zustehender Ansprüche, auch wenn der Kaufpreis für besonders bezeichnete Forderungen bezahlt ist. Bei laufender Rechnung gilt das vorbehaltene Eigentum an den Liefergegenständen (Vorbehaltsware) als Sicherung für die Saldorechnung des Verkäufers. Wird im Zusammenhang mit der Bezahlung des Kaufpreises eine wechselmäßige Haftung des Verkäufers begründet, so erlischt der Eigentumsvorbehalt nicht vor Einlösung des Wechsels durch den Käufer als Bezogenem.

8.2 Eine Be- oder Verarbeitung der Vorbehaltsware durch den Käufer erfolgt unter Ausschluss von § 950 BGB im Auftrag des Verkäufers. Der Verkäufer wird entsprechend dem Verhältnis  des Rechnungswerts der Vorbehaltsware zum objektiven Sachwert der anderen be- oder verarbeiteten Ware Miteigentümer der so entstandenen Sache, die wiederum in diesem Verhältnis als Vorbehaltsware zur Sicherstellung der Ansprüche des Verkäufers gemäß Absatz 1 dient.

8.3 Bei Verbindung/Vermischung mit anderen, nicht dem Verkäufer gehörenden Waren durch den Käufer gelten die Bestimmungen der §§ 947, 948 BGB mit der Folge, dass der Miteigentumsanteil des Verkäufers an der neuen Sache nunmehr als Vorbehaltsware im Sinne des Absatzes 1 dient.

8.4 Die Weiterveräußerung der Vorbehaltsware ist dem Käufer nur im gewöhnlichen Geschäftsverkehr und unter der Bedingung gestattet, dass er mit seinen Kunden ebenfalls einen Eigentumsvorbehalt gemäß den Absätzen 1 bis 3 vereinbart. Zu anderen Verfügungen über die Vorbehaltsware, insbesondere Verpfändungen und Sicherheitsübereignung ist der Käufer nicht berechtigt.

8.5 Für den Fall der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware  tritt der Käufer hiermit schon jetzt bis zur Erfüllung sämtlicher Ansprüche des Verkäufers aus dem Vertragsverhältnis, die ihm aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen und sonstigen berechtigten Ansprüchen gegen seine Kunden mit allen Nebenrechten an den Verkäufer ab. Auf Verlangen des Verkäufers ist der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer unverzüglich alle Auskünfte zu erteilen und Unterlagen auszuhändigen, die zur Geltendmachung der Rechte des Verkäufers gegenüber den Kunden des Käufers erforderlich sind.

8.6 Wird die Vorbehaltsware vom Käufer nach Verarbeitung, Verbindung oder Vermischung gemäß Absatz 2 und/oder 3 zusammen mit anderen nicht im Eigentum des Verkäufers stehenden Waren weiterveräußert, so gilt die Abtretung der Kaufpreisforderung gemäß Absatz 5 nur in Höhe des Rechnungswerts der Vorbehaltsware des Verkäufers.

8.7 Übersteigt der Wert der für den Verkäufer bestehenden Sicherheiten dessen Gesamtforderungen gegen den Käufer um mehr als 10 %, so ist der Verkäufer auf Verlangen des Käufers insoweit zur Freigabe von Sicherheiten nach Wahl des Verkäufers verpflichtet.

8.8 Pfändungen oder Beschlagnahme der Vorbehaltsware von dritter Seite sind dem Verkäufer unverzüglich anzuzeigen. Daraus entstehende gerichtliche und außergerichtliche Kosten des Verkäufers hat der Käufer dem Verkäufer zu erstatten.

8.9 Falls der Verkäufer nach Maßgabe vorstehender Regelungen die Vorbehaltsware auf Grund des Eigentumsvorbehalts zurücknimmt, ist er berechtigt, die Ware freihändig zu verkaufen oder versteigern zu lassen. Die zurückgenommene Vorbehaltsware tilgt die bestehende Forderung des Verkäufers gegen den Käufer in der Höhe des durch freihändigen Verkauf oder Versteigerung erzielten Erlöses für die Ware. Der Käufer hat keinen Anspruch gegen den Verkäufer auf Auszahlung des die Forderung des Verkäufers übersteigenden Erlöses aus Verkauf /Versteigerung der Vorbehaltsware. Der Verkäufer behält sich die Geltendmachung weitergehender Ansprüche z.B. auf Schadenersatz, insbesondere entgangenen Gewinn vor.

9. Mängelansprüche

9.1 Der Käufer ist gemäß § 377 HGB verpflichtet, die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und unverzüglich, spätestens aber eine Woche nach Eingang der Ware am Bestimmungsort, wenn sich ein Mangel zeigt, diesen schriftlich unter Benennung eines Mängelgrundes, der Vorlage von entsprechenden Prüfmustern sowie einer eindeutigen Bestimmung der Liefercharge durch Angabe der Lieferschein- oder Rechnungsnummer anzuzeigen.

9.2 Es gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht. Ergänzend und hiervon abweichend kann der Verkäufer im Fall des Nachweises eines Mangels durch den Käufer nach seiner Wahl als Nacherfüllung den Mangel beseitigen oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache ersetzen. In diesem Falle ist die mangelhafte Sache dem Verkäufer zurückzugeben.

9.3 Dem Verkäufer ist Gelegenheit zu geben, den gerügten Mangel am Ort des Befindens der bemängelten Ware selbst zu begutachten.

9.4 Mängel an einem Teile der Gesamtlieferung berechtigten den Käufer nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung.

9.5 Bei vollautomatischer Fertigung erfolgt automatische Zählung. In diesem Falle ist der Verkäufer berechtigt, diese Zählung seiner Lieferung und Mengenberechnung zugrunde zu legen.

9.6 Der Käufer ist verpflichtet, die gelieferten Gegenstände sachgerecht zu lagern, d.h. trocken, vor Feuchtigkeit, direkter Sonnenlichteinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen geschützt. Ein Mangel auf Grund einer nicht sachgerechten Lagerung durch den Käufer stellt keinen Mangel im Sinne des gesetzlichen Gewährleistungsrechts dar und schließt somit die Gewährleistungsansprüche des Käufers aus. Gleiches gilt für eine unsachgemäße Behandlung der Gegenstände durch den Käufer.

9.7 Der Käufer ist nicht zum eigenmächtigen Nachbessern der mangelhaften Sache berechtigt. Nur zur Abwehr unverhältnismäßig großer Schäden oder bei Verzug der Nacherfüllung durch den Verkäufer ist der Käufer berechtigt, nach vorheriger Unterrichtung des Verkäufers nachzubessern und dafür Ersatz der erforderlichen Kosten zu verlangen.

9.8Mengenabweichungen
Eine Mehr- oder Minderlieferung von bis zu 10% der bestellten Menge stellt keinen Mangel im Sinne des Gewährleistungsrechts dar. Eine Nachlieferung der Mengendifferenz bei Unterlieferung kann nicht gefordert werden. Der Käufer ist jedoch berechtigt, den Kaufpreis im entsprechenden Verhältnis zu mindern. Eine Rücknahme der Mengendifferenz bei Überlieferung kann vom Käufer nicht gefordert werden. Der Verkäufer kann eine Berechnung der zu viel gelieferten Ware in diesem Fall nicht vornehmen.

9.9 Die Verjährungsfrist für die Gewährleistungsrechte beträgt ein Jahr und beginnt mit Erhalt der Liefergegenstände. Dies gilt nicht für Ansprüche auf Schadensersatz bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen sowie bei sonstigen Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen sowie bei Schäden, die durch leichte Fahrlässigkeit wegen einer Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, mithin solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten), verursacht worden sind.

10. Zahlungsbedingungen

10.1 Sämtliche Zahlungen sind in EURO ausschließlich an den Verkäufer zu leisten.

10.2 Falls nicht anders vereinbart, ist der Kaufpreis für Lieferungen oder sonstige Leistungen zahlbar ohne Abzug innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsstellung.

10.3 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte sind ausgeschlossen.

10.4 Wechsel und Schecks werden nur erfüllungshalber entgegengenommen. Eine Bezahlung durch Wechsel bedarf besonderer Vereinbarung. Zinsen und Kosten für die Diskontierung oder die Einbeziehung von Wechseln und Schecks hat der Käufer zu tragen und sofort in bar zu begleichen.

10.5 Die Nichteinhaltung der Zahlungsbedingungen durch Umstände, die auf verminderte Kreditfähigkeit des Käufers hindeuten und dem Verkäufer erst nach Abschluss des Vertrages bekannt werden, hat die sofortige Fälligkeit aller Forderungen (auch im Falle einer Stundung) zur Folge. Sollten in diesem Fall Wechsel noch nicht eingelöst sein, so hat der Verkäufer gegen den Verkäufer dennoch einen sofortigen Anspruch auf Barzahlung der Forderung.

11. Rücktrittsrecht

Erklärt der Käufer vor Durchführung der Fertigung der Kaufgegenstände den Rücktritt vom Vertrag, so ist der Verkäufer berechtigt, anstelle seines Anspruches auf Erfüllung 10% des Auftragswertes als Stornogebühr vom Käufer zu verlangen.

12. Exportvorschriften

Die von der ABL SURSUM Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG geführten Produkte können den europäischen/deutschen und/oder den US-Ausfuhrbestimmungen unterliegen. Jeder genehmigungspflichtige Export bedarf daher der Zustimmung der zuständigen Behörden.

13. Sonstiges

DSD-Gebühren: Der Verkäufer führt grundsätzlich keine DSD-Lizenzgebühren an das DSD ab, es sei denn, es gelten individuelle Sondervereinbarungen.

14. Haftung

14.1 Der Verkäufer haftet nur bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen sowie bei sonstigen Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen.

14.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Verkäufer nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, mithin solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten).

14.3 Schadenersatz für Folgeschäden ist ausgeschlossen.

14.4 Eine darüber hinausgehende Haftung des Verkäufers ist ausgeschlossen.

14.5 Dem Verkäufer bleibt der Einwand des Mitverschuldens unbenommen.

15. Erfüllungsort, Gerichtsstand, anwendbares Recht, Schlussbestimmung

15.1 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Verkäufers. Dem Verkäufer steht es jedoch frei, nach seiner Wahl auch am Ort seiner Zweigniederlassung oder am Wohnort des Käufers zu klagen.

15.2 Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen.

15.3 Der Vertragsschluss sowie spätere Vertragsänderungen und -ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt ebenso für die Abänderung des Schriftformerfordernisses. Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen. Jede Anlage muss zu ihrer Wirksamkeit von beiden Vertragsparteien unterzeichnet werden.

15.4 Sind oder werden einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar, so bleiben die Wirksamkeit und Geltung der übrigen Regelungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung werden die Parteien unter verständiger Würdigung der beiderseitigen wirtschaftlichen Interessen eine wirksame und durchführbare Bestimmung vereinbaren. Entsprechendes gilt im Falle einer Lücke. § 313 BGB bleibt unberührt.


Stand November 2017

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